Liebe Leserinnen und Leser,
über Weihnachten wird Bethlehem für uns Christen immer
wieder allgegenwärtig. Wir haben feiernde Menschen vor der
Geburtskirche gesehen - was gut ist nach zwei Jahren Stille
an Weihnachten -, aber wenig zur aktuellen Situation der
Christen vor Ort gehört.
Immer aktuell berichtet Toine van Teeffelen vom Arab
Educational Institut, einer Partnerorganisation von pax
christi, in seinem
Blog aus Bethlehem
über die Geschehnisse vor Ort, Lesenswert!. Ihr könnt Toine
auch eine
E-Mail schicken, um
die Infos per E-Mail zu erhalten.
Die Grüne Europaabgeordnete Hannah Neumann war im Dezember
mit einer Delegation in Israel und Palästina. Ihre Eindrücke
kann man
hier nachlesen. Dort
ist auch ein Link zu ihrer Rede im Europaparlament, in der
sie endlich konkrete Schritte zur Beendigung des Leid der
Palästinenser einfordert.
Bei dem Fokus in der Weihnachtszeit auf den Nahne Osten
sollten wir die kriegerischen Auseinandersetzungen und das
damit verbundene Elend der Zivilbevölkerung in anderen
Teilen der Welt nicht vergessen. Vielleicht gibt es gerade
in der Ukraine eine Möglichkeit zumindest für einen
Waffenstillstand.
In dieser Hoffnung wünsche
ich Ihnen/Euch einen guten Start ins Jahr 2026 Ihr/Euer Martin Pilgram, Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising
6. Januar 2026, 19:30 Uhr
Politik ohne Gewalt
Lesezeiten und
Austauschrunden zur Gewaltfreiheit
Die
Kommission Aktive Gewaltfreiheit bietet im Januar einen
Online-Lesekreis zur Gewaltfreiheit an. Der Lesekreis
will eine Hilfe sein, Gewaltfreiheit zu vertiefen und
als Lebenshaltung und politische Option neu zu
verstehen. Gelesen werden Texte aus dem Buch „Politik
ohne Gewalt“ von Michael Nagler und Egon Spiegel.
Begleitend gibt es an vier Terminen die
Möglichkeit, sich per Videokonferenz im Lesekreis über
Eindrücke und Fragen auszutauschen. Die Texte werden
jeweils eine Woche vor dem Termin als pdf-Datei per
E-Mail zur Verfügung gestellt.
Termine
Dienstag, 6. Januar / Donnerstag, 15. Januar /
Dienstag, 20. Januar / Dienstag, 27. Januar, jeweils
19:30–21:00 Uhr. Es ist auch möglich, nur an einzelnen
Terminen teilzunehmen.
Anmeldung
Bitte meldet euch bis zum 2. Januar 2026 per
E-Mail an
lesekreis@paxchristi.de
zum Lesekreis an. Wir senden dann jeweils den
Text und den Link zur Zoom-Videokonferenz zu. (Der erste
Text kommt leider erst kurz vor dem ersten Termin –
dafür werden wir einen kurzen Text auswählen.)

13. Januar
2026, 18:00 Uhr
Friedensgottesdienst
Pax
christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der
Krypta von St. Bonifaz. Im Januar wird unser Geistlicher
Beirat,
Charles Borg-Manché,
den Gottesdienst mit uns feiern. Nach dem Gottesdienst
treffen wir uns im Pfarrzentrum von St. Bonifaz. (mehr)
Ort: St. Bonifaz, Krypta,
München, Karlstr. 34

25.
Januar 2026, 10:00 Uhr
Gottesdienst zum
Weltfriedenstag
Das
Motto des diesjährigen Weltfriedenstags:
„Friede sei mit Euch – auf dem Weg zu einem
unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“
lädt dazu ein, mit dem Gruß des
auferstandenen Christus für Frieden
einzutreten.
Wenn jemand gewaltfrei und entwaffnend
kommuniziert und es wagt, sich verletzlich
zu zeigen, kann dies im persönlichen
Miteinander ein Anstoß zu neuem
gegenseitigen Vertrauen und zum Frieden
sein. Wie kann ein entwaffnender Friede in
politischen und kriegerischen
Auseinandersetzungen angestoßen werden? Eine
Antwort auf diese Frage fällt schwer, vor
allem in Zeiten, in denen in Europa
aufgerüstet wird.
Papst Leo will dazu anregen, die Logik von
Gewalt und Krieg zu durchbrechen und
Konflikte ohne Gewalt, Drohungen und Angst
zu lösen. Wie genau dies auf den politischen
Bühnen funktionieren kann, ist sicherlich
nicht ohne mühsames Ringen, zähe
Verhandlungen und vertrauensbildende
Maßnahmen möglich. Geben wir nicht auf,
daran zu glauben, dass Frieden möglich ist.
Für uns Christ*innen ist das Gebet Basis und
Quelle unseres Engagements. Daher laden wir
Sie ganz herzlich ein, am diesjährigen
Weltfriedenstag gemeinsam für den Frieden zu
beten! (mehr)
Monika Altenbeck (kfd), Stefan Dengel (BDKJ)
Den Gottesdienst wird der Geitliche
Beirat von pax christi in der Erzdiözese
München und Freising, Charles Borg-Manché,
leiten.
Ort: St. Sebastian Gilching,
Hochstift-Freising-Platz

Vorschau
13.-15.
Februar 2026
Gegen den Strom der
Gewalt
Münchner Friedenskonferenz
13.
Februar 2026, 19:00 – 22:00 Uhr
„I Refuse!“ – Weltweiter Widerstand gegen den Krieg
14. Februar
2026
10:00 – 12:00 Workshops
19:00 - 22:00 Zeit zu reden: Sanktionen und Boykotte als
Mittel von Politik und Zivilgesellschaft
15.Februar
2026
11:00-13:00 Matinee mit Fabian Scheidler
Abends Friedensgebet der Religionen
(mehr)
Ort: Salesianum, St.
Wolfgang Platz 11, 81669 München

21. Februar
2026, 9:30 - 17:00 Uhr
Wehrpflicht - Dienen oder
Verweigern?
Pax christi Diözesanversammlung
Die
Diözesanversammlung 2026 findet am 21.Februar 2026 im
Vitussaaal der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian
Gilching statt. Wir werden dort das Thema Wehrpflicht mit
Dr. Richard Bösch aufgreifen. Vorläufiger Ablauf der
Diözesanversammlung: (mehr)
09:30 Ankommen – Kennenlernen – Stehkaffee
10:00 thematischer Teil, Mittagessen, Formalia
16:30 Gottesdienst
Ort: St. Sebastian,
82205 Gilching, Hochstift-Freising-Platz 21
Von der S8 Haltestelle Gilching-Argelsried kann der
Tagungsraum in 10 Minuten zu Fuß erreicht werden

was
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interessieren könnte:
07. Januar 2026, 19:00 Uhr
Interreligiöse
Friedensmeditationen
Gemeinsam
schweigen und meditieren für Frieden und Versöhnung
Mit Impulsen aus Buddhismus, Hinduismus, Sufismus,
Christentum…
Jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats, 19:00 – 19.45 Uhr
Nächste Termine: 7.1., 21.1.
Online via zoom
Zugangslink:
https://eu01web.zoom.us/j/62031206743?pwd=TVZhU001c290R1JOeEo0MkJ0S1ZhZz09
Flyer

14. Januar 2026, 12:00 Uhr
Ein russischer Aufruf gegen den Krieg in der Ukraine
Akademiegespräch am Mittag mit Prof. Dr. Kristina Stoeckl
und Dr. Johannes Oeldemann
Mutig,
fromm, riskant: Anfang Januar 2025 veröffentlichen ein paar
Dutzend russische Geistliche und Laien anonym einen Aufruf
gegen den Krieg in der Ukraine, der sie ihre Freiheit oder
ihr Leben kosten könnte: Theologisch begründen sie, warum
sich Patriarch Kyrill zu Unrecht auf die Bibel und die
kirchliche Tradition beruft, um den völkerrechtswidrigen
Angriffskrieg zu legitimieren.
Das Akademiegespräch will zunächst die Aktion würdigen:
Was steht in dem Text? Wie argumentiert er theologisch?
Unter welchen Bedingungen mussten die Gleichgesinnten sich
finden und arbeiten? Wie veröffentlichten sie ihre Botschaft
und welche Risiken gingen sie damit ein? Wie organisiert und
wie motiviert sich aktuell die Opposition?
Manches Hintergrundwissen ist nötig, um die Situation zu
bewerten: Wie wird in der orthodoxen Welt traditionell das
Verhältnis von Kirche und Staat bestimmt? Und was hat die
neue Lehre von der „Russischen Welt (Russkij mir)“ daraus
gemacht? Schließlich interessieren uns die Perspektiven: Für
die kirchliche Opposition unter Patriarch Kyrill. Für die
Zivilgesellschaft unter Putin. Für den ökumenischen Dialog.
Prof. Dr. Kristina Stoeckl ist
Religionssoziologin an der Freien Internationalen
Universität für Soziale Studien (LUISS) in Rom und forscht
intensiv über die Russische Orthodoxie und ihr Verhältnis
zum Staat. Dr. Johannes Oeldemann ist
Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik,
Schriftleiter der Zeitschrift „Catholica“ und profunder
Kenner der Ostkirchen und ihrer Theologie insbesondere in
Russland. Er hat den Aufruf ins Deutsche übersetzt.
Die Veranstaltung findet online als
ZOOM-Konferenz statt:
Teilnahme an ZOOM-Konferenz

19. Januar 2026, 19:00 Uhr
Sicher ist sicher?
Veranstaltungsreihe der Domberg-Akademie
Über den gesellschaftlichen Umgang mit Bedrohung, Angst und
Unsicherheit
Wir
sprechen mit dem Soziologen Prof. Dr. Jens Zinn, der zu den
Themen Unsicherheiten und Risiko forscht, über den
gesellschaftlichen Umgang mit Bedrohung, Angst und
Unsicherheit.
Die Online-Veranstaltungsreihe zum
Thema "Sicher ist sicher? Wie mit Bedrohungen umgehen und
Vertrauen finden" greift verschiedene Perspektiven von
Sicherheit und Unsicherheit auf.
Wieso fühlen sich viele Menschen heute so unsicher - und was
gibt uns ein Gefühl von Sicherheit? Wem kommt Sicherheit
faktisch und wem gefühlt immer mehr abhanden? Was schützt
unsere Sicherheit im sozialen Miteinander? Brauchen wir
angesichts des hohen Maßes an Instabilität vielleicht sogar
einen neuen Umgang mit Unsicherheit? Wessen Sicherheit wird
eigentlich im gesellschaftlichen und politischen Diskurs
über Sicherheit verhandelt - und wessen Sicherheitsbedürfnis
eben nicht?
Der Soziologe Jens Zinn untersucht die unterschiedlichen
Arten und Weisen, wie wir gesellschaftlich und individuell
mit Risiko und Unsicherheit umgehen. Mit ihm werden wir die
aktuellen Narrative von (Un-)Sicherheit und die Bedürfnisse
nach Sicherheit genauer betrachten und fragen, inwiefern und
wie wir angesichts der unumgänglichen Fragilität unseres
Lebens und einer offenen Zukunft besser mit Unsicherheiten
umgehen können. (mehr)
anmelden hier
Ort: online

21. Januar 2026, 19:00 Uhr
Führer und Verführer – über
Desinformation und Demagogie
Eine kommentierte Filmbetrachtung zum NS-Film
„Führer
und Verführer“ rekonstruiert die Geschehnisse im NS-Staat
von 1938 bis 1945 und zeichnet das Verhältnis von Joseph
Goebbels, dem fanatischen Propagandaminister, und Adolf
Hitler nach. Der Film bietet Einblicke hinter die Maskerade
eines Regimes, das jahrelang vor der deutschen
Öffentlichkeit und gegenüber dem Ausland die Lüge
verbreitet, Deutschland wolle in friedlicher Koexistenz mit
den übrigen Völkern Europas leben. „Führer und Verführer“
dekonstruiert diese Lügen und entlarvt die Methoden der
Massenverführung. (mehr)
Prof. Dr. Thomas Weber
hat Regisseur Joachim A. Lang bei den Arbeiten an "Führer
und Verführer" maßgeblich beraten. Er stellt den Film
gemeinsam mit ihm in Auszügen vor, erläutert Hintergründe
zur Entstehung und Machart dieses Films und zeigt mit
erschreckenden Parallelen die Relevanz für die heutige Zeit
auf.
anmelden hier
Ort:
Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331
München

21. Januar 2026, 19:00 Uhr
Gebetswoche für die Einheit der Christen
zentraler Gottesdienst im Dom am 21.
Januar um 19 Uhr
Auch
in diesem Jahr beteiligt sich das Erzbistum gemeinsam mit
seinen ökumenischen Partnern an der Gebetswoche für die
Einheit der Christen.
Am 21. Januar besteht die Möglichkeit, aus diesem Anlass
im Dom zu unserer lieben Frau in München am zentralen
Gottesdienst teilzunehmen, der in diesem Jahr unter
dem Motto „Licht vom Licht für das Licht“ steht.
Weltweit ruft die katholische Kirche ihre Gläubigen dazu
auf, in der Woche vom 18. - 25. Januar 2026 das Gebet
für die Einheit der Christen in besonderer Weise in
den Mittelpunkt zu stellen. Der zentrale Gottesdienst im
Erzbistum München und Freising, dem Kardinal Marx und
Landesbischof Kopp sowie der Bischof der
armenisch-apostolischen Kirche in Deutschland, Serovpé
Isakhanyan, vorstehen werden, findet in diesem Jahr am
Mittwoch, 21. Januar 2026 um 19:00 Uhr im Dom zu unseren
lieben Frau, München statt.

25. Januar 2026, .16:00 Uhr
Weiterleben nach der Shoah
Konzertlesung mit Texten von Esther Bejarano, Uri
Chanoch und Ruth Klüger
Esther
Bejarano, Uri Chanoch und Ruth Klüger haben als Jugendliche
die Grauen der Shoah in verschiedenen Konzentrationslagern
überlebt. Julia Cortis, Sprecherin aus dem Bayerischen
Rundfunk, trägt deren Erinnerungen an das Frühjahr und den
Sommer 1945 vor, biographische Einführungen gibt Kirchenrat
Dr. Björn Mensing. Er konnte die drei Shoah-Überlebenden
noch persönlich kennenlernen, die zwischen 2015 und 2021
verstorben sind. Das musikalische Programm gestaltet das
junge Vokalquartett „Agrabla“, bestehend aus Teresa Hüttner,
Anika Mensing, Johannes Günther und Oliver van Meerendonk.
Es erklingen Lieder, die bereits 1945 bekannt waren und die
ganz unterschiedlichen Stimmungslagen der Befreiten
widerspiegeln.
(mehr)
Konzertlesung zum Internationalen Tag des
Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar. Mit
einem Grußwort von Professor Dr. C. Bernd Sucher,
Vorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom.
anmelden hier
Ort:
Livestream bzw. Evangelische Stadtakademie,
Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

27. Januar 2026, 19:00 Uhr
Politische Strategien gegen die
radikale Rechte in Europa
Das
Konzept einer unveräußerlichen Menschenwürde wurzelt in der
Gottebenbildlichkeit des Menschen sowie der moralischen
Autonomie des menschlichen Subjekts. Gerade Christinnen und
Christen stehen daher vor der Aufgabe, die universale
Geltung der Menschenwürde stets in die jeweilige politische,
wirtschaftliche und gesellschaftliche Praxis zu übersetzen.
Die
Vereinigung zur Förderung der Christlichen
Gesellschaftslehre „Ordo socialis“ verleiht alle zwei Jahre
den Ordo-socialis-Preis, mit dem Persönlichkeiten
ausgezeichnet werden, die diesem Anspruch inmitten einer
globalen, kulturell vielfältigen und pluralen Welt auf
beispielgebende Weise gerecht werden und die sich durch ihr
Wirken für die Verbreitung und Verwirklichung wichtiger
Themen der Christlichen Soziallehre einsetzen oder
eingesetzt haben. Dazu können herausragende
sozialwissenschaftliche Arbeiten, ein vorbildhaftes soziales
Engagement, ein Lebenswerk und der selbstlose Einsatz für
die Gerechtigkeit gehören.
Die
Katholische Akademie nimmt die diesjährige Verleihung des
Ordo-socialis-Preises an Sylvie Goulard zum Anlass, um mit
der langjährigen Europaabgeordneten und ehemaligen
französischen Verteidigungsministerin über Europa und das
Erstarken der radikalen Rechten ins Gespräch zu kommen. Mit
ihrem Vortrag will Goulard, die als Präsidentin des
Deutsch-Französischen Instituts übrigens hervorragend
deutsch spricht, Orientierung geben. (mehr)
mit: Sylvie Goulard, Kardinal Reinhard
Marx, Prof. Dr. Markus Vogt
Anmeldung hier
Ort: Katholische
Akademie, Mandlstraße 23, 80802 München
Eine Online-Teilnahme an der Veranstaltung ist per
Livestream über den YouTube-Kanal der Katholischen Akademie
in Bayern möglich: (Livestream
auf YouTube

28. Januar 2026, 18:00 Uhr
Menschenrechte verteidigen
… nach dem Seitenwechsel der USA

Frauen in Schwarz
Die Frauen in
Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in
Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und
4. Freitag im Monat ab (mehr).
Die nächsten Termine sind:
- 09.01., 13:00 – 14:00 Uhr,
Viktualienmarkt, Prälat-Miller-Weg, München
- 23.01., 13:00 – 14:00 Uhr,
Odeonsplatz, München

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